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Unterhaltspflicht und elterliche Sorge

Die elterliche Unterhaltspflicht ist im Zivilgesetzbuch geregelt. Der Unterhalt des Kindes umfasst alles, was es für sein Leben und seine Entfaltung braucht (Art. 302 Abs. 1 ZGB). Dazu gehört auch die Ausbildung.

Die elterliche Unterhaltspflicht ist unabhängig von der elterlichen Sorge.

Sie umfasst die Pflege und Erziehung sowie die finanzielle Unterstützung des Kindes (Art. 276 ZGB). Eltern, die nicht die Obhut über das Kind innehaben, leisten ihren Beitrag an seinen Unterhalt durch Geldzahlungen (Art. 276 Abs 2 ZGB). Das Kind hat Anspruch auf die Unterhaltsbeiträge. Solange es unmündig ist, werden sie an die Inhaberin/den Inhaber der Obhut bezahlt (Art. 289 Abs. 1 ZGB).

Die Eltern schulden dem Kind den ihren eigenen Verhältnissen angemessenen Unterhalt (Art. 302 Abs. 1 ZGB). Unterhaltsbeiträge müssen einerseits den Bedürfnissen des Kindes, andererseits der Lebensstellung und der Leistungsfähigkeit der Eltern entsprechen (Art. 285 Abs. 1 ZGB).

Die Eltern sind grundsätzlich verpflichtet, finanziell für ihr Kind zu sorgen, bis es mündig ist, oder (soweit es ihnen den gesamten Umständen entsprechend zugemutet werden kann) bis es eine ordentliche Ausbildung abgeschlossen hat (Art. 277 ZGB). 

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